Historie - Die Anfänge der Theatergemeinde Meppen

 
1950 entstand aus einer Initiative interessierter Bürgerinnen und Bürger heraus das „Städtische Kulturwerk“, das sich zur Aufgabe machte, regelmäßige Dichterlesungen, sowie kleinere- und größere Theater- und Konzertveranstaltungen in Meppen durchzuführen.

Die Aufführungen fanden zunächst in Sälen verschiedener Gaststätten und Hotels, später auch vereinzelt in Räumen des in Meppen befindlichen Maristenklosters, den Turnhallen der Gymnasien oder auch im Saal des evangelischen Gemeindehauses statt.


Eingangsbereich


Foyer des Theaters
Die Nachfrage nach Theater- und Konzertveranstaltungen war so groß, dass die Verantwortlichen des ehemaligen Landkreises Meppen und der Stadt Meppen sich entschlossen, bei der Erweiterung des Kreisgymnasiums (heute Windhorstgymnasium) eine neue Aula als Theater einzurichten.

Der Architekt, kein geringerer als Eberhard Kulenkampf, Namensvetter des berühmten Showmasters Joachim Kulenkampf, entwarf unter Beratung von Leuten, die etwas vom Theater verstanden (Dreher, Bayreuth, Kalimorgen jun., Hamburg) einen Saal, der bis heute alle Ansprüche, die an ein Theater gestellt werden, erfüllt.

Mit der Fertigstellung dieses Gebäudes wurde im Mai 1959 die Theatergemeinde für den Landkreis und die Stadt Meppen, als Nachfolgeorganisation für das „Städtische Kulturwerk“ gegründet.

Seit dieser Zeit gestaltet die Theatergemeinde Meppen e.V. regelmäßig das Konzert- und Theaterprogramm für die Stadt und die Region um Meppen.

Theatersaal