Sonntag, 05. Juni 2011, 18 Uhr, Klosterkirche Haselünne (Eingang Neustadtstraße)
Ensemble L’Art du Bois Margret Görner, Blockflöte Lena Hanisch, Blockflöte Judith Sartor, Gambe Maria Ferré, Laute
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„Präzise, lyrisch, atemberaubend“ Die jungen Musiker des Ensembles L’Art du Bois bringenseit 2004 Musik des Mittelalters, der Renaissance sowiedes Barock in eigenen Arrangements zum Klingen. Dabei profitiert das international besetzte Ensemble von der langjährigen Duoerfahrung der beiden Lautenisten, von zahlreichen Kammermusikprojekten der Blockflötistinnengemeinsam mit der Gambistin, sowie von der intensiven Zusam menar beit des Blockflötentrios L’Art du Bois seit 2002. Bei den Jurys internationaler Wettbewerbe und bei der Fachpresse stößt L’Art du Bois auf ungeteilte Zustimmung: Das Ensemble zählte 2006 zu den Finalisten der Inter na tional Young Artists Presentation in Antwerpen und gewann im Oktober desselben Jahres in Den Haag sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis sowie einen Sonderpreis des Van Wassenaer Concours für Alte Musik. Im Januar 2007 wurde L’Art du Bois von der Göttinger Händel-Gesellschaft zum 1. Preisträger der Göttinger Reihe Historischer Musik gekürt. Im September 2007 erhielten die Musiker den 2. Preis beim Concorso Internazionale di Musica Antica in Genua. 2009 wurde das Ensemble beim Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge mit dem Publikumspreis und dem 2. Preis der Jury ausgezeichnet. „Jung, fit, engagiert, unkonventionell und sprühend vor Begeisterung“ (Badische Zeitung 22.02.07) erobert sich das junge Ensemble durch seinen „hoch entwickelten Sinn für Improvisation, für rhythmische Impulse, für theatralische Wirkungen, für die Dramaturgie eines Konzertabends“ (Göttinger Tageblatt, 13.01.07) ein ständig wachsendes Publikum. L’Art du Bois gastiert im Rahmen internationaler Festivals: Schleswig-Holstein Musikfestival, Niedersächsische Musiktage, Internationale Göttinger Händelfestspiele, Stockstädter Musiktage, Arolser Barock-Festspiele, Festival Oude Muziek Utrecht (Fringe), Festival Via Stellae (Santiago/ES), Festival de Música Antiga de Barcelona. |
Programm:
Klangbilder im Kreis der Sterne Das junge Ensemble für alte Musik in der Besetzung Blockflöten, Lauten und Viola da Gamba, widmet sich einer Komposition des 20. Jahrhunderts: dem Tierkreis von Karlheinz Stockhausen. Die 12 Melodien der Sternzeichen verschmelzen mit Literatur aus Mittelalter und Renaissance, es entsteht eine spannungsgeladene und abwechslungsreiche Melange. Doch haben gerade die Werke aus dem 15. und 16. Jahrhundert mehr mit dem modernen Zyklus zu tun als man zunächst vermuten würde. In seinem Zyklus hat Stockhausen für jedes Stern zeichen eine charakterstische Melodie komponiert. Es sind eigenwillige, aber auch eingängige, ausdrucksstarke und geradlinige Melodien, die die Eigenschaften des jeweiligen Sternzeichens musikalisch widerspiegeln. Mit der Inten tion, Stücke, in denen bestimmte Elemen - te stimmungsverwandt erscheinen oder sich strukturell ähneln, un mittelbar an die Tierkreismelodien anschließen zu lassen, wird der bestehende Zyklus durch Instrumentalkompositionen von Diego Ortiz, Joanam - brosio Dalza, Jacob Arcadelt, Adrian Willaert und anderen ergänzt und bereichert. Wie musikalische Mosaik - steine, die an die Tierkreisstücke angefügt werden, stehen die einzelnen Klangbilder verschiedenen Ausdrucks |
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